Beobachtungen im Bereich 'Open Sources'

Der autonome Rest wird Präsident

Sonntag, Juli 24th, 2016

Vier Monate weiter, im so genannten Sommer Deutschlands angekommen, verdunkelt sich bisweilen die Weltsicht.

Erst fährt ein selbstfahrendes Fahrzeug der Marke Tesla einen Mann zu Klump, dann bekommen wir mit Donald Trump vielleicht bald einen Präsidenten, der allein auf Basis von autonomen, wenngleich absichtslosen Algorithmen regiert – oder werden diese schließlich doch zu Agenten oder handelnden Subjekten?

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Dann kamen die „Amoklagen“ von Nizza, Würzburg, München – und seitdem gerät die Welt aus den Fugen, wie Harald Welzer Volkes Stimmung wiederkäut. Ist das ein weiterer Fall des Horx’schen Immerschlimmerismus?

Zugegeben, in solchen Momenten interessieren die Unwägbarkeiten, die in Big Data, Künstlicher Intelligenz und anderen Werkzeugen der Digitalisierung liegen, nicht mehr so sehr. Wir lernen stattdessen, dass Du beim Putschen das Internet nicht vergessen darfst, und wünschen einfach nur, dass diese digitalideologischen Werkzeuge funktionieren, Schaden minimieren, und dass unser Leben durch sie besser wird.

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Dabei sind der Verlauf und die Effekte eben jenes wirtschaftlichen Wandels, den man als „Digitalisierung“ oder „Industrie 4.0“ beschreibt, keineswegs ausgemacht. Müssten aufgeklärte Zeitgenossen nicht die vierte industrielle als eine permanente Revolution auffassen, die exponentiell vor sich hin revoltiert? Ist uns tatsächlich klar, wer die Gewinner und Verlierer sein werden?

Die Kulturhoheit gibt zu, dass sie betrunken ist. Es begann, als sie erfuhr, dass der Google Suchalgorithmus inzwischen nicht mehr den Ingenieuren, sondern neuralen Netzwerken gehorcht. Von denen selbst erstere nicht genau wissen, wie letztere funktionieren.

Automatische Agenten in die Produktion

Samstag, März 26th, 2016

Ein Jahr, kein Text mehr erschienen hier. Es ist ein Skandal, das mit dem Hobby, regelmäßig die Kreuzungspunkte von digitaler Technologie und kultureller Reproduktion beobachten zu wollen. Jedoch dieses Ding mit der Klarheit hält ihn davon ab.

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Gleichzeitig lässt die süße Zwischenzeit des Schweigens anlässlich einer kursorischen Inaugenscheinahme des digitalen Spielfelds das Gefühl aufkommen, da hätte sich was getan.

Die Gegenstandsbereiche, welche Fachpresse und Experten im Namen der Digitalisierung durchleuchten, weiten sich aus. In Produktion, Logistik und Forschung bewirken eine exponentiell entwickelnde Technik sowie der Anschluss an die stets vergleichende und sich selbst optimierende Netzökonomie ganz viele neue Chancen und Betätigungsfelder. Wir wär’s etwa mit diesem handlichen Bio-Labor für ein wenig selbstunternehmerische Genmanipulation zu Haus?

Greifen Sie zu! Vom 3D-Drucker über den intelligenten Kühlschrank oder Müllschlucker bis zum DNA-Bastelset ist für jedes Spielkind ein neues Steckenpferd dabei. Sogar Buchhalter dürfen zukünftig Maschinen steuern, denn selbstfahrende Autos, Gabelstapler und Lastwagen liefern standardmäßig keine Steuermänner oder Tourpläne mit.

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Wie Experten im Bereich der Digitalisierung nachrechnen können, haben wir längst die zweite Hälfte des Schachbretts betreten, was die Geschwindigkeit der digitalen Transformation und deren disruptive Kraft betrifft. Jetzt beginnt also die Phase, in der menschliche Akteure sich zunehmend auf automatische Agenten verlassen. Belege gefällig? Die Anzahl an Drohnen steigt weiter, und Google lernt inzwischen Maschinen an.

Andere laufende Debatten bleiben auch in diesem Frühjahr ungelöst: Privatsphäre und Datenschutz versus öffentliche Sicherheit, darf Google sein zusammengeklaubtes Wissen auf ewig nutzen und behalten, und ist Steve Jobs wirklich Jeanne d’Arc?

Unsichere Kantonisten

Sonntag, November 23rd, 2014

Monate später, nichts ist mehr sicher: Hat doch der Döpfner recht, weil Monopole wirklich und was Schlimmes sind?

Wir grüßen Jaron Lanier!

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Was ist bloß aus der künstlichen Intelligenz geworden..?

Sascha Lobo bestätigt zum Glück, dass nicht Technik Menschen, sondern Menschen Technik gestalten.

Oder wir alle mit den Maschinen und den Programmen und den Geheimdiensten gemeinsam alle diese sucking touchpoints bilden.
„A need in a specific point of time and place.“

Eigentum am Entgleiten

Sonntag, August 10th, 2014

Das letzte europäische Urteil zum so genannten „Recht auf Vergessen“ erhitzt weiter die Gemüter. Und verwirrt die Geister. Sascha Lobo bemerkt immerhin scharfsinnig, dass Vergessen Gewußthaben voraussetzt und Daten (Informationen) auch dann weiter gespeichert und auffindbar bleiben, wenn Google sie auf privaten Antrag in den Suchergebnissen unterdrückt.

So begibt sich zu der Zeit, dass windige Suchmaschinenoptimierer (die Branche spricht von Black Hat-SEOs) Betreiber von Blogs wie diesem anschreiben und auffordern, sie mögen bitte schleunigst die von den Profi-Linkbuildern einst selbst unlauter eingeschmuggelten Backlinks (Blogkommentar-Spam) entfernen. Wenn die Blogger nicht spuren, drohe die Abwertung ihrer Stellung im Suchergebnisstau zum Glück.

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Verkehrte Welt. Können wir die wenigstens kalkulieren, etwa mit den Modellen der Wirtschaftswissenschaften? Ockenfels meint, ja die Spieltheorie hilft.

Ob ein nicht-menschlicher Sichselbstfotografierer die Urheberschaft an seinem Selfie nicht begründen kann, wie Wikipedia meint und damit dankenswerterweise diesen oben abgebildeten lustigen Affen vergemeinschaftet, verweist auf andere schwierige Entscheidungen.

Das mit dem (Recht auf ein dummes) Selbstbild (und an diesem) ist sowieso eine recht heikle Sache.

Reclaiming the Future (wie es euch gefällt)

Sonntag, Juli 13th, 2014

Nachdem sehr „dumme“ US-Spione und eine weise deutsche Löschverpflichtung die Google-Angst zwischenzeitig etwas lösen konnten, strecken kriegerische Amazonen uns ihre gierigen Schlünder furchterregender entgegen.

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Amazon, Facebook, Google, NSA – all die Vögel sind schon da und bleiben. Und wahrscheinlich bewirken die neuen Löschpflichten für Google, wie Rechtsanwalt Thomas Stadler stellvertretend befürchtet, gerade das, was „die Netzgemeinde“ bei Internet-Sperren (zur Abwehr illegaler Downloads und sonstigem Schmutz) grundsätzlich befürchtet: Dass der Staat den Zugang zu Inhalten „im Internet“ kontrolliert.

Angesichts wahr werdender Horrorvisionen kommt uns – der latent kritischen Masse unphilosophisch Überlebender – ein überraschend zum Netzkritiker mutierter Cyberspace-Pionier, Atari und Microsoft-Mitarbeiter Jaron Lanier gerade recht – und kann sich für seine kompakten Zukunftsvisionen gleich den Friedenspreis des deutschen Buchhandels abholen:

„Wir schaffen gerade eine feudale Gesellschaft, in der die Schlösser die größten Computer sind. Jeder, der so einen besitzt, kann das Verhalten von allen anderen lenken und bestimmen. Und die Menschen werden schleichend immer ärmer. Es ist in einer soften Art genau das was in der Geschichte immer wieder bei der Konzentration von Macht geschehen ist.“

(Handelsblatt, hinter Paywall, mit Kommafehler)

Passende Reaktionen auf die gängige Katastrophik bieten außer dem unsäglichen CDU-Abgeordneten Ansgar Heveling – je nach Geschmack – der buhende Merkur oder ein kriminalistisches Smithsonian Magazin. Wenn aber klar ist, dass uns Geheimdienste überwachen und Konzerne fernsteuern, während sich Internet-Gurus aus bodentiefen Cyberfenstern in der Beletage stürzen, sollten wir Hilfe aufsuchen.

Gibt es jemanden da draußen, der die gefühlte Agonie des freien Netzes fundiert erforschen und unaufgeregt kommentieren könnte? Jedenfalls nicht in der hiesigen Sozialwissenschaft, wie eine kurze Googleabfrage b r u c h s t ü c k h a f t belegt. Die wenigen Institute erwecken einstimmig den Eindruck, über die eigene Findungsphase nicht hinausgekommen oder thematisch nach woanders abgedreht zu sein…

Die methodologischen Grundlagen fehlen. Müssen wir Schwärme, Crowds und Communities mit Ulrich Dolata akteurtheoretisch rekonstruieren oder als Computer Scientists im Rheinland-Pfälzischen die Schemastrukturen des linked Open Data Graphs simulieren?

Der Apparat vermutet beides, und dass es Sinn ergibt, diese Gedankensammelstellen im Auge zu behalten. Besuche in Harvard (Bergman Center) und Oxford (Internet Institute) sowie bei alten Bekannten der Netzpolitik gehören gewiss dazu.

Unser Haus spricht mit Superschurken

Sonntag, April 20th, 2014

Alles kommt zu seiner Zeit: Smart Home vermutlich erst 2015 massenweise nach Deutschland. Da der Gesetzgeber deutsche Haushalte nicht zur Vernetzung verpflichtet, liegen Chancen von Energieversorgern, Elektrokonzernen und Unternehmensberatern brach. Nur wenn wir alle per Smart Meter unseren Strom messen und regeln können, werden wir endlich Elektrotankstellen als Batterien nutzen und den Charme der Nachtspeicherheizung wiederentdecken.

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Nest muss sich also zunächst mit der Steuerung britischer Haushalte und dies im Schlepptau der RWE zufriedengeben.

RWE erhofft sich von der Zusammenarbeit ein Umsatzwachstum. Das Unternehmen betätigt sich in den letzten Jahren verstärkt im Bereich „Smart Home“, um Einnahmeausfälle bei den traditionellen Kraftwerken durch die zunehmende Verwendung von Ökostrom zu kompensieren.

Ist also der Verdacht berechtigt, dass es beim Regeln eines zugegeben schönen Thermostats (welcher Fetischismus ist heute schon bizarr?) nicht ausschließlich ums Stromsparen geht?

Some utility partners are willing to spend $30 to $50 per year and per thermostat to be able to turn the air conditioner up when it’s a hot day. This way, the utility can levels load on the grid.

Wie ist ansonsten die Lage in der Digitalkultur? Der größte belgische Provider (Liberty-Investment) schaltet SD-Sender einfach ab, um den Verkauf von HD-Rekordern zu beflügeln. Stoisch beharren Polizeigewerkschafter ausdrücklich auf der Speicherung von Vorratsdaten, obwohl das Max-Planck-Institut diesem Instrument Marginalität in der Strafaufklärung bescheinigt. Und Amerikas Autoren befürchten, dass ihr großes Land bald als Schurkenstaat gilt, in dem ein jeder (Google natürlich!) einfach alles scannen und monetisieren darf.

Daher haben wir wie Springer-Vorstand Döpfner große Angst. Vor der Suchmaschine, den Anzeigen, dem Datendiebstahl und den globalen Superschurken. Gut, dass wir in Germania kleinere Brötchen backen, Wahrlich, da wird schizophrener Liberalismus alternativlos wahr.

Nach Lage der Daten, Freiheit

Sonntag, September 22nd, 2013

Die Zeiten sind hart, private Daten massenhaft gefährdet. Und der Apparat schweigt dazu, weiter.

Lassen wir Anonymus-Gründiger Eric Hughes zur Lage der Freiheit (oder Sicherheit?) privater Daten sprechen: „Und ich hatte auch nicht wirklich erwartet, dass es zur universalen Überwachung aller Kommunikation kommen würde! Doch ich gebe es zu: Der Alptraum eines jeden Cypherpunks ist wahr geworden.“

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Zwei Gründe erkennt Hughes im Interview mit der ZEIT:

  1. Wirtschaft will wissen: „Es liegt im ökonomischen Interesse großer kommerzieller Unternehmungen wie Facebook, die Verschmelzung des Privatlebens mit dem öffentlichen Leben zur neuen Normalität zu machen.“
  2. Technik ist nicht deterministisch: „Viele Leute, die noch Mitte der neunziger Jahre an Cypherpunk-Projekten arbeiteten, wechselten bald darauf in die Internetwirtschaft und verdienten viel Geld. Die wurden da komplett vereinnahmt.“

Wer oder was bestimmt also eigentlich diese Regeln und halbautomatischen Verfahren, die unsere Informations- und Kommunikations-Gewohnheiten reproduzieren?

Wichtige Aktanden scheinen zu sein:

  1. Der Google Such-Algorithmus, dieses Panda- und Pinguin-Ding.
  2. Der Facebook News-Alghorithmus: EgdeRank ist tot.
  3. Eine Publisher-, Adserver- and Targeting-Cloud
  4. Prism, Tempora, XKeyscore

Und dank all dieser schöner Sachen, ihr Spötter möget lachen, werden wir zu Affen.

Kein Freibier mehr

Mittwoch, Mai 15th, 2013

Hagelschauer im Mai: Die Piraten verabschieden sich von der totalen Online-Politik. Die Vision einer direkten Allways-on-Demokratie scheiterte an 23 Stimmen sowie vermutlich an der Angst vor dem Zwang, permanent alles diskutieren und entscheiden zu müssen und dabei ununterbrochen unsicher (oder beobachtet) zu sein. Also kein Liquid Feedback mehr?

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Überhaupt scheint die Zeit der Grenzen gekommen zu sein. Bald ist Schluss mit unbegrenzten Downloads über den DSL-Anschluss, wie die Telekom jüngst beschloss und weiter tapfer verteidigt. Ab sofort müsse eben jeder darauf achten, wie lange er den Datenwasserhahn laufen lässt, kommentiert Deutschlandchef van Damme anschaulich, was nicht stichhaltig heißen muss.

Allen Verbraucherprotesten (gibt es die?) gegen die sanfte Abschaffung der Netzneutralität und diversen (wählergefälligen) politischen Appellen trotzend, vollzieht die ehemalige Bundespost eine Entwicklung, die in der Netzzugangsindustrie längst Realität ist. Es gibt einfach kein Freibier mehr. „Das ist auch gerecht, denn warum sollen Normalverbraucher wenige Intensivnutzer quersubventionieren“, klärt ein Sachverständiger in der FAZ..

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Es stimmt, mehr für eine Flatrate zu zahlen, ist noch kein Primärwiderspruch zur Netzneutralität. Denn die Kostenbremse zielt auf Größeres: „Datenintensive Dienste werden sich überlegen müssen, ob sie „Partnerverträge“ mit der Telekom abschließen, damit sie ihre Kunden nach wie vor ungebremst erreichen. […] So könnte, auf Dauer gesehen, ein ähnlich zweiseitiger Markt entstehen wie heute im Bereich der Fernseh-Kabelverbreitung. Nur wer zahlt, würde die Kunden noch ungebremst erreichen.“ Die Next Generation Networks (NGN) werden, bestätigt Heise, aus einer Mehrzahl von Managed Services bestehen, die sich gezielter und besser monetarisieren lassen.

Angesichts dieser Realität erscheint mir der übliche Hochmut von uns Hochgeschwindigkeits-Surfern unangebracht. Ab jetzt heißt es Megabytes wie Kalorien zählen. Entsprechend hat die Blogger-Szene neulich auf der re:publica beschlossen, konventionelle Denkweisen in der ihr prinzipiell fremden Umwelt ab sofort stärker zur Kenntnis zu nehmen. Zu guter Letzt beraubte uns der Bundesgerichtshof gestern der Möglichkeit, dem Volk über die Autovorschlagsfunktion der beliebtesten Suchmaschine ungefiltert ins Schandmaul zu schauen.

Schade eigentlich – auch keine gemeinschaftlich, von Geisterhand geteilten Gehässigkeiten mehr. Bald fühlen wir uns so ausgesperrt wie Google Glass.

Konstruktive Politik der großen Daten

Sonntag, März 24th, 2013

Dass ich vergreise, ist mir spätestens seit letzter Woche klar. Facebook-Nutzer inzwischen im Median 38,7 Jahre alt, damit nur noch 5,4 Jahre jünger als die Deutschen. Und wir genau mittdendrin.

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Derweil verraten die Daten immer mehr, vom Abkehrwillen der Mitarbeiter bis zu Neigung und Gesinnung. Die Zeit ist reif für eine kleine Verzweigung in Sachen Transparenz:

Wie ungewöhnlich politisch dieser Sonntag scheint. Ist Internet die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln? Wir beobachten, dass Wirtschaft, Poltik und Öffentlichkeit sich durch die eingeladenen Agenten des Netzes rekonfigurieren. Dasselbe Hauen und Stechen, nur schneller und steigend komplex.

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+++Ende+++

Alle jederzeit haben und wissen zu können, ist das alte oder neue Qualität? Und welche Geige spielt Echtzeit in diesem Konzert? Entschuldigung, jetzt hab ich schon wieder den Lobo bemüht.

Leistungserschleichung

Samstag, Februar 23rd, 2013

Ende Februar und schon wieder Schnee. Das ist normal.

So wie Bedeutung sich abschleift, ein Fragment übersteht.
Jenes ist dem Internetkampfbegriff Shitstorm widerfahren.

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Weniger ehrenwert empfindet das Publikum hingegen, eigene Wortkreationen unter irgendeinem (inneren) Druck zu widerrufen, um sich derer damit erneut zu rühmen.

In Stuhlgewittern war das.
Eine kleine Abschweifung

Ach ja, PS: eco und Google meinen, der Entwurf zum Leistungsschutzrechtsgesetz sei verfassungswidrig.