SEO-Wettbewerb: wer ist der, den jeder findet?

Wie der Spiegel meldet, hat der Heise Verlag (c’t) eine Aktion gestartet, um die Arbeitsweise von Internet-Suchmaschinen, insbesondere Google, systematisch zu untersuchen. In einem Wettbewerb kämpfen Freiwillige um die beste Positionierung in den Ergebnislisten der Suchmaschinen.

Eigens für diese Aktion hat Heise a) einen neuen Suchbegriff: Die Hommingberger Gepardenforelle geschaffen sowie b) eine Website um diesen Begriff gebaut. Die Platzierung dieser und anderer Webseiten, die dieses Begriffspaar enthalten, auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen ist Gegenstand des Wettbewerbs und der Untersuchung.

Durch gezielte Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (englisch: Search Enginge Optimization, SEO) versuchen die Wettbewerber nun, die Positionierung ihrer Seiten in diesen Listen zu verbessern. Wie das funktioniert, weiß niemand so ganz genau – außer den Suchmaschinenbetreibern, die die entsprechenden Such- und Ranking-Algorithmen programmieren.

Was hat das mit Kulturhoheit zu tun? Nun, wir sind ein Teil dieses Zusammenspiels von Informationen, Daten und Aufmerksamkeit. Auch diese Webseite enthält den Begriff und ich schreibe darüber. Internetnutzer, die danach suchen, könnten per Suchmaschine und über diesen Link hierhin finden.

Im c’t- Wettbewerb geht es also auch darum, wer über das Wissen verfügt, erfolgreich Informationen zu verbreiten und damit Wissen zu informieren. Es geht um Personen, Organisationen und Technik sowie um die Art, wie sie miteinander interagieren. Auch um die Frage, welchen Namen, Marken und Quellen wir vertrauen, um Entscheidungen zu treffen und Erkenntnisse zu produzieren? Und was sind die Regeln, Kräfte und Mächte, die für die Selektion „geeigneter“ Informationen verantwortlich sind?

Zum Forum des Wettbewerbs.

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